Motor­flug­aus­bil­dung

Basis­aus­bil­dung

The­ma
  • Ange­wöh­nung an das Schulflugzeug
  • Not­ver­fah­ren
  • Vor- und Nachflugkontrolle
  • Wir­kung der Steuersysteme
  • Rol­len
  • Sta­bi­li­ser­te Flug­la­gen mit Hal­ten des Richtpunktes
  • Erken­nen und Hal­ten der Bewe­gungs­rich­tung des Flug­zeu­ges in Endanflugkonfiguration
  • Koor­di­na­ti­on im Kurvenflug
  • Sys­te­ma­tik der Luftraumüberwachung
  • Räum­li­ches Vor­stel­lungs­ver­mö­gen und Ori­en­tie­rung in der Flugplatzumgebung
Zie­le Ziel 1 Die „4‑Fundamentals“ (Steig­flug, Hori­zon­tal­flug, Sink­flug, Kur­ven­flug kön­nen unter kor­rek­ter Anwen­dung der ent­spre­chen­den Ver­fah­ren ein­ge­nom­men und inner­halb der vor­ge­ge­be­nen Tole­ran­zen gehal­ten werden.
Ziel 2 Sinn und Zweck der Checks und Ver­fah­ren sind bekannt und wer­den rich­tig ange­wen­det und interpretiert
Ziel 3 Selb­stän­di­ge Ori­en­tie­rung im Flug­platz­be­reich und im Arbeits­raum und kon­se­quen­te Luftraumüberwachung

Stan­dard­ver­fah­ren im Flugplatzbereich

The­ma
  • Ground Ope­ra­ti­on
  • Kon­trol­len vor dem Abflug
  • Anwen­dung der kor­rek­ten Radiotelefonieverfahren
  • Ein­hal­ten der Platzrundengeographie
  • Flug­ver­fah­ren und Mani­pu­la­tio­nen (Check­lis­te) auf der Platzrunde
  • Flug­ver­fah­ren zur Lärmminderung
  • Erken­nen des Sollflugweges
  • Rich­ti­ge Kor­rek­tu­ren bei Abwei­chun­gen (Kor­rek­tur­ver­hal­ten)
Zie­le Ziel 1 Der gesam­te Flug­ab­lauf für die Durch­füh­rung von Platz­run­den kann selb­stän­dig und situa­ti­ons­an­ge­passt durch­ge­führt werden.
Ziel 2 Stan­dard-Radio­te­le­fo­nie­ver­fah­ren könen selb­stän­dig ange­wandt werden.
Ziel 3 Alle Vor­schrif­ten und Ver­fah­ren auf dem Heim­flug­platz sind bekannt und wer­den respektiert

Aus­ser­ge­wöhn­li­che Situa­tio­nen und Not­ver­fah­ren (Teil 1)

The­ma
  • Erken­nen von aus­ser­ge­wöhn­li­chen Situa­tio­nen und Fluglagen
  • Anwen­dung der ent­spre­chen­den Mass­nah­men zur Wie­der­her­stal­lung der Normalfluglage
  • Fes­ti­gung der kor­rek­ten Radio­te­le­fo­nie­ver­fah­ren nach ICAO-Standards
Zie­le Ziel 1 Erken­nen der aeo­r­dy­na­mi­schen Grenz­be­rei­che und rich­ti­ges Han­deln, um die Nor­mal­flug­la­ge wie­der herzustellen.
Ziel 2 Not­si­tua­tio­nen wer­den rich­tig ana­ly­siert und ange­mes­se­ne Gegen­mass­nah­men ergriffen.

Fes­ti­gungs­pha­se und ers­te Alleinflüge

The­ma
  • Selb­stän­di­ge Flug­ope­ra­tio­nen im Flug­platz­be­reich und kor­rek­te Anwen­dung der Radio­te­le­fo­nie­ver­fah­ren nach ICAO-Stan­dards im Flug­platz­be­reich vor den ers­ten Alleinflügen
  • Kla­re Durchstartentscheide
Zie­le Ziel 1 Siche­re, selb­stän­di­ge Flug­durch­füh­rung und selb­stän­di­ge Ent­schluss­fas­sung wäh­rend des gan­zen Flug­ab­lau­fes im Flugplatzbereich.
Ziel 2 Selb­stän­di­ge Anwen­dung der Radiotelefonie.

Über­land­flug 1

The­ma
  • Selb­stän­di­ge Navi­ga­ti­on in ein­fa­chem Gelände
  • Inter­pre­ta­ti­on der Navi­ga­ti­ons­kar­ten- Informationen
  • Selb­stän­di­ge Pla­nung, Anwen­dung und Umset­zung der Navi­ga­ti­ons­in­for­ma­tio­nen in die Praxis
  • Kurz-Start und Landeverfahen
  • Start- und Lan­de­ver­fah­ren auf wei­cher Piste
  • Grund­la­gen­kennt­nis des Gebirgsfluges
Zie­le Ziel 1 Die Bela­dungs- und Schwer­punkt­be­rech­nun­gen, sowie die Bere­chun­gun­gen des Treib­stoff­ver­brau­ches kön­nen anhand des Flug­hand­bu­ches (AFM) berech­net werden.
Ziel 2 Selb­stän­di­ge Navi­ga­ti­on, sowie Nach­füh­rung des Navi­ga­ti­ons­flug­pla­nes (NFP) wäh­rend des Fluges.
Ziel 3 Selb­stän­di­ge Anflü­ge und Lan­dun­gen auf aus­wär­ti­gen Flugplätzen.

Aus­ser­ge­wöhn­li­che Situa­tio­nen und Not­ver­fah­ren (Teil 2)

The­ma
  • Siche­res Beherr­schen des Flug­zeu­ges in abnor­ma­len Situa­tio­nen und Fluglagen
  • Sys­te­ma­ti­sche Problemanalysen
  • Kor­rek­tes Anwen­den der Notverfahren
Zie­le Ziel 1 Erken­nen der aero­dy­na­mi­schen Grenz­be­rei­che und rich­ti­ges Han­deln um die Nor­mal­flug­la­ge wie­der herzustellen.
Ziel 2 Rich­ti­ge Ein­tei­lung des Anflu­ges bei einer Motor­pan­ne im Flugplatzbereich.
Ziel 3 Zweck­mäs­sie­ger Anflug auf ein Not­lan­de­feld aus­ser­halb des Flug­plat­zes unter Berück­sich­ti­gung der rich­ti­gen Sys­te­ma­tik (1000 ft GATE) und Prioritäten.

Über­land­flug 2

The­ma
  • Selb­stän­di­ge Pla­nung, Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Überlandflügen
  • Flie­gen in schwie­ri­gem Gelän­de bei anspruchs­vol­len Wet­ter­ver­hält­nis­sen, mit Ope­ra­ti­on auf aus­wär­ti­gen Flugplätzen
  • Füh­rung des Flug­zeu­ges anhand ter­res­tri­scher Navi­ga­ti­on (Kop­pel­na­vi­ga­ti­on) unter erschwer­ten äus­se­ren Bedin­gun­gen, mit vor­sorg­li­cher Lan­dung auf einem Ausweichflugplatz
  • Siche­re Ori­en­tie­rung im Raum anhand der Luft­fahrt­kar­te ICAO 1:500’000 der Schweiz
  • Zweck­mäs­si­ge Flug­tak­tik im Gebirge
  • Kor­rek­te Anwen­dung der ATC-Verfahren
  • Descent Plan­ning
  • Anflug, Lan­de- un Start­ver­fah­ren bei schwie­ri­gen Windverhältnissen
  • Not­ver­fah­ren
Zie­le Ziel 1 Selb­stän­di­ge Navi­ga­ti­on, inklu­si­ve Anflug auf aus­wär­ti­gen Flugplätzen.
Ziel 2 Flug­tak­tik, Gefah­ren und Ver­hal­ten in aus­ser­ge­wöhn­li­chen Situa­tio­nen im Gebir­ge sind bekannt und wer­den rich­tig ange­wen­det resp. interpretiert.
Ziel 3 Die Sprech­funk­ver­fah­ren sind bekannt und kön­nen kor­rekt ange­wen­det werden.

Lage­flie­gen nach Instrumenten

The­ma
  • Ori­en­tie­rung und Lage­hal­tung nur nach Flug­in­stru­men­ten, ein­schliess­lich 180°-Umkehrkurven im Hori­zon­tal­flug inner­halb der für den Sicht­flug gel­ten­den Toleranzgrenzen
  • Sys­te­ma­ti­sches SCANNING der Flug­in­stru­men­te mit dem Ziel:
  • Siche­re Füh­rung des Flug­zeu­ges unter erschwer­ten Bedin­gun­gen (Dunst­la­gen, dif­fu­se Licht­ver­hält­nis­se, feh­len­de Sicht­re­fe­ren­zen über Was­ser usw.)
  • Phy­sio­lo­gi­sche Aspekte
  • Ein­satz­gren­zen der Fluginstrumente
  • Ver­hal­tens­wei­se als Pilot
Zie­le Ziel 1 Sys­te­ma­ti­sches und voll­stän­di­ges Basis-Scan­ning bezüg­lich Geschwin­dig­keit, Pitch, Höhe und Kurs (Sky Pointer).
Ziel 2 Sta­bi­le Lage­hal­tung nach Instru­men­ten im Steig- Horizontal‑, Sink- und Kurvenflug.
Ziel 3 Kor­rek­te Lage­än­de­run­gen in Bezug auf Pitch / Power.

Radio­na­vi­ga­ti­ons­aus­bil­dung, erwei­ter­te Flug- und ATC-Verfahren

The­ma
  • Ein­satz von Radio­na­vi­ga­ti­ons­hil­fen in der Sichtflugnavigation
  • Anwen­dun­gen von VOR, VDF, evt. ADF und DME oder GPS
  • Ein­satz des Transponders
  • Selb­stän­di­ge Pla­nung, Vor­be­rei­tung und situationsgerechte
  • Durch­füh­rung von kon­trol­lier­ten Sicht­flü­gen sowie Anflü­gen auf kon­trol­lier­te Flug­plät­ze, unter Anwen­dung der kor­rek­ten Radio­na­vi­ga­ti­ons- und ATC-Verfahren
  • Kon­se­quen­tes Flugmanagement
  • Siche­re Flugabläufe
Zie­le Ziel 1 Koor­di­nier­tes und sta­bi­les Lage­flie­gen nach Instrumenten.
Ziel 2 Siche­re Ori­en­tie­rung und Raumvorstellung.
Ziel 3 Anflie­gen und Hal­ten einer Funk-Standline.

Fes­ti­gungs­pha­se vor der Flug­prü­fung für den Erst­erwerb des PP-Ausweises

The­ma Bestä­ti­gung der Prü­fungs­rei­fe durch den/die Flug­schü­ler / in
Zie­le Ziel 1 Siche­res Beherr­schen aller erlern­ten Checks und Ver­fah­ren auch in uner­war­te­ten Situationen.
Ziel 2 Selb­stän­di­ge Flug­durch­füh­rung, so dass zu kei­ner Zeit ernst­haf­te Zwei­fel über das Gelin­gen eines Ver­fah­rens oder Manö­vers bestehen.
Ziel 3 Die Betriebs­gren­zen des Flug­zeu­ges wer­den zu jedem Zeit­punkt respek­tiert und die Luft­fahr­zeug­kennt­nis­se kön­nen in den Flug­ab­lauf mit­ein­be­zo­gen werden.