AGB

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal

1. All­ge­mei­nes

Die Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal ver­mit­telt Flü­ge und Pilo­ten. Die Aus­wahl der Pilo­ten erfolgt auf­grund der Kun­den­wün­sche (Flug­ge­rät, Desti­na­ti­on usw.) und der Ver­füg­bar­keit der Pilo­ten.

2. Abschluss des Trans­port­ver­tra­ges

Die Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal tritt als Ver­mitt­ler zwi­schen Flug­pas­sa­gier und Pilot auf. Der Trans­port­ver­trag wird direkt zwi­schen Flug­pas­sa­gier und Pilot abge­schlos­sen.

Die von der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal aus­ge­ge­be­nen Gut­schei­ne erleich­tern den Zah­lungs­ver­kehr und stel­len kein Leis­tungs­ver­spre­chen sei­tens der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal dar.

3. Haf­tung der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal

Die Haf­tung der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal beschränkt sich auf die kor­rek­te Aus­wahl und Instruk­ti­on des Pilo­ten. Für die Durch­füh­rung des Flu­ges usw. steht Ihnen der Pilot direkt ein. Mit der Reser­vie­rung des Flu­ges schliesst der Pas­sa­gier mit dem von der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal ver­mit­tel­ten Pilo­ten einen Ver­trag ab. Die­se All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen sind Bestand­teil des Ver­tra­ges.

4. Preis­er­hö­hun­gen

Aus­ge­stell­te Gutscheine/Flugtickets haben einen Wert des ein­be­zahl­ten Betra­ges, auch wenn die­ser nicht auf dem Gutschein/Flugticket steht. Daher sind bei Preis­er­hö­hun­gen zum Zeit­punkt des Flu­ges all­fäl­li­ge Nach­zah­lun­gen zu leis­ten.

5. Gül­tig­keit

Die Gül­tig­keit für den Wert des Gut­schei­nes beträgt 10 Jah­re (gesetz­li­che Ver­jäh­rungs­frist). Gut­schei­ne kön­nen jeder­zeit an ande­re Ange­bo­te ange­rech­net wer­den und auf ande­re Per­so­nen über­tra­gen wer­den (Bear­bei­tungs­ge­bühr vor­be­hal­ten).

6. Anwend­ba­res Recht und Gerichts­stand

Es ist aus­schliess­lich schwei­ze­ri­sches Recht anwend­bar. Aus­schliess­li­cher Gerichts­stand ist Lan­gen­thal, Schweiz.

Nach­fol­gend wich­ti­ge Hin­wei­se zu Ihrem Flug

Die von der Motor­flug­grup­pe Lan­gen­thal ver­mit­tel­ten Pilo­ten wei­sen die Pas­sa­gie­re auf fol­gen­de wich­ti­ge Punk­te hin.

a) Pflich­ten der Pas­sa­gie­re

Die Pas­sa­gie­re haben sich strik­te an die Wei­sun­gen des Pilo­ten zu hal­ten. Der Pilot hat die Bord­ge­walt und kann Pas­sa­gier, wel­che sich nicht an die Wei­sun­gen hal­ten, den Flug sonst wie gefähr­den oder ver­un­mög­li­chen (z.B. Alko­hol­kon­sum) vom Flug aus­schlies­sen oder den Flug abbre­chen. Der bezahl­te Flug­preis wird nicht rück­erstat­tet. All­fäl­li­ge Zusatz­kos­ten (z.B. für die Rück­rei­se) gehen zu Las­ten des Pas­sa­giers. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sei­tens des Flug­un­ter­neh­mens und Pilo­ten blei­ben vor­be­hal­ten.

Gebuch­te Gut­schei­ne wer­den nicht rück­ab­ge­wi­ckelt oder aus­ge­zahlt. Fin­det sich der Pas­sa­gier nicht zur ver­ein­bar­ten Zeit am ver­ein­bar­ten Treff­punkt ein, ist der Flug­gut­schein (auch Geschenk­gut­schein) auto­ma­tisch ver­fal­len.

b) Durch­füh­rung des Flu­ges und Aus­sen­lan­dun­gen

Die Durch­füh­rung eines Flu­ges und all­fäl­li­ger Aus­sen­lan­dun­gen liegt im Ermes­sen des Pilo­ten. Der Pilot ent­schei­det auf­grund äus­se­rer Umstän­de (z.B. Wet­ter), der Sicher­heit und der Erfah­rung usw. end­gül­tig, ob der geplan­te Flug oder die Aus­sen­lan­dun­gen durch­ge­führt wer­den kön­nen. Per­so­nen über 95 Kg. auf Anfra­ge.

c) Nicht­durch­füh­rung / vor­zei­ti­ge Been­di­gung des Flu­ges
Nicht­er­schei­nen des Flug­gas­tes

Erscheint der Flug­gast nicht zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt, so ver­fällt der Gut­schein und es kann kei­ne Rück­erstat­tung erfol­gen. Kann der Pas­sa­gier jedoch nach­wei­sen, dass er unver­schul­de­ter­wei­se nicht zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt erschei­nen konn­te, wird der Flug nach Rück­spra­che mit dem Pilo­ten auf ein spä­te­res Datum ver­scho­ben (Anrei­se­schwie­rig­kei­ten wie Ver­kehrs­über­las­tun­gen, Unter­brü­che usw. gel­ten nicht als unver­schul­det). Bereits ent­stan­de­ne Kos­ten wie Zoll­ge­büh­ren usw. gehen zu Las­ten des Pas­sa­giers.

Flug­ab­sa­ge infol­ge objek­ti­ver Grün­de

Der Pilot ent­schei­det end­gül­tig über die Durch­füh­rung des Flu­ges. Kann der Flug nicht durch­ge­führt wer­den, wird der Flug nach gemein­sa­mer Abspra­che zu einem spä­te­ren Zeit­punkt unter vol­ler Anrech­nung des bereits bezahl­ten Flug­prei­ses durch­ge­führt. Soll­ten dem Flug­gast dadurch Zusatz­kos­ten ent­ste­hen, gehen sie zu sei­nen Las­ten.

Flug­ab­sa­ge aus Ver­schul­den des Pilo­ten

Kann der Flug aus Ver­schul­den des Pilo­ten nicht durch­ge­führt wer­den, so kann der Flug nach Abspra­che mit dem Flug­gast an einem spä­te­ren Zeit­punkt durch­ge­führt wer­den (der bezahl­te Flug­preis wird voll ange­rech­net). Der Pilot resp. das Flug­un­ter­neh­men haf­ten für all­fäl­li­ge Schä­den nur, wenn sie ein gro­bes Ver­schul­den trifft.

Vor­zei­ti­ge Rück­kehr, Flug­ab­bruch

Der Pilot kann den Flug jeder­zeit been­den, wenn dies gebo­ten erscheint (z.B. Sicher­heit, Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se usw.). In die­sem Fall wird eine all­fäl­li­ge Dif­fe­renz zwi­schen den erbrach­ten und ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen für einen neu­en Flug gut­ge­schrie­ben. Ent­ste­hen durch die vor­zei­ti­ge Been­di­gung des Flu­ges dem Pas­sa­gier Zusatz­kos­ten (z.B. Über­nach­tungs­kos­ten usw.), gehen die­se zu sei­nen Las­ten.

Glei­ches gilt, wenn der Flug aus­ser­halb des ver­ein­bar­ten End­flug­ha­fens abge­bro­chen wer­den muss und für die Heim­rei­se usw. zusätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen.
d) All­ge­mei­ne Trans­port­be­din­gun­gen

Im wei­te­ren kom­men auf das Ver­trags­ver­hält­nis Fluggast/Pilot die all­ge­mei­nen Trans­port­be­din­gun­gen des gel­ten­den Rechts zur Anwen­dung.

Lan­gen­thal, 08.04.2019